WELTANSCHAUUNG  I

 

 

Wie Sie schon der Inhaltsangabe entnehmen konnten, gliedert sich nicht nur das Parteiprogramm in zwei Teile - einen Weltanschauungsteil, in dem wir versuchen die gedanklichen Voraussetzungen spezieller Vorschläge aus dem konkreten Parteiprogramm (z.B. Weltraumpolitik) zu entwickeln, und den konkret-programmatischen Teil "Parteiprogramm" - sondern auch der weltanschauliche Teil selbst ist nochmals in zwei Teile gegliedert: "Weltanschauung I" und  "Weltanschauung II".

 

Wir haben lange gezögert den Teil "Weltanschauung I" ins Programm aufzunehmen, denn die dort unter den Punkten "Analogiegesetz", "Polaritätsgesetz", "Resonanzgesetz" und "Similegesetz" gefassten Vorstellungen entstammen einem Bereich, der unter dem Stichwort  "Esoterik" seit den späten siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde. Die damals eingeleitete Entwicklung hat zwar zu einer enormen Popularisierung des Begriffs geführt, damit aber auch zwei Ergebnisse erbracht, die wohl im Wesen jeder Popularisierung liegen.

 

Zum einen ist der inhaltliche Bereich heute so unscharf wie vor der Popularisierung, denn von Ayurveda bis Wildkräutertee kann man heute so ungefähr alles unter "Esoterik" verstehen. Zum anderen ist die Offenheit gegenüber den Inhalten der Esoterik - welche auch immer es im einzelnen sein mögen - verlorengegangen. Fällt heute das Stichwort "Esoterik" ist damit bereits eine entweder positive oder negative Grundeinstellung verbunden - was einer Beschäftigung mit den jeweils mit diesem Stichwort verbundenen Inhalten ganz gewiss nicht förderlich ist.

 

Dass wir uns schließlich doch zu diesem gesonderten Weltanschauungsteil entschlossen haben, erklärt sich aus der Tatsache, dass die drei Grundelemente, aus denen wir unsere Weltanschauung schließlich aufbauen (und die wie zu Beginn des Teils "Weltanschauung II") darstellen - ihrerseits wieder aus den eingangs erwähnten vier Grundgesetzen des esoterischen Weltbildes, wie es Dethlefsen in seinem Buch "Schicksal als Chance" darstellt, aufgebaut sind. Diese vier Grundgesetze zitieren wir im folgenden aus der eben genannten Quelle.

 

 

vorherige Seite: Vorwort   HOME   nächste Seite: Die hermetische Philosophie